DSgzS-Newsletter Nr. 3

KI-Policy-Generator für Richtlinien für Lehrveranstaltungen

Der KI-Policy-Generator der Universität Bamberg ist ein benutzerfreundliches Online-Tool, mit dem sich ohne Anmeldung eine individuelle Richtlinie für Lehrveranstaltungen erstellen lässt. Die dritte Version (v3) bietet verschiedene Vorgaben, von „Kein KI-Einsatz” bis hin zu „KI-Kompetenz ist Lernziel”, und wurde sowohl funktional als auch im Design verbessert. Zudem kann das Tool auch auf Englisch genutzt werden.
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Bußgeld gegen Reddit wegen Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen für Kinder 
 
Der britische ICO hat Reddit mit einer Geldstrafe von 14,47 Millionen Pfund belegt, da das Unternehmen persönliche Daten von Nutzern unter 13 Jahren ohne rechtliche Grundlage verarbeitet hat. Trotz der festgelegten Altersgrenze fehlten Maßnahmen zur Altersprüfung, sodass Reddit das Risiko einging, dass Kinder unangemessenen Inhalten ausgesetzt wurden. Dies wurde bei der Festlegung der Strafe berücksichtigt.
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Sanktion gegen MediaLab wegen unrechtmäßiger Nutzung personenbezogener Daten von Kindern
 
Der ICO verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 247.590 Pfund gegen MediaLab, den Eigentümer der Plattform Imgur. Das Unternehmen hatte personenbezogene Daten von Kindern unrechtmäßig genutzt. MediaLab hatte es versäumt, Alterskontrollen zu implementieren. So verarbeitete das Unternehmen Daten von Nutzern unter 13 Jahren ohne elterliche Zustimmung und führte keine Datenschutz-Folgenabschätzung durch, um Risiken für Kinder zu identifizieren und zu mindern.
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Durchsetzung von Kinderrechten über den Digital Service Act

Na, das lässt doch hoffen! Wie die BNetzA mitteilt, haben der Digital Services Coordinator in der BNetzA (DSC), die Landesmedienanstalten, die BfDI und die Stelle zur Durchsetzung von Kinderrechten in digitalen Diensten (KidD) in der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz auf dem Jahresempfang der Landesanstalt für Medien NRW den Abschluss ihrer gemeinsamen Verwaltungsvereinbarung bekannt gegeben.
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Schüler-ID – Bericht aus Thüringen

Thüringens Bildungsminister Christian Tischner (CDU) möchte die Bildung stärker datengestützt steuern. Aus den Erkenntnissen zu Bildungsbiografien sollen individuelle Lernangebote entwickelt werden. Zudem sollen gehäufte Probleme an Schulen oder in einzelnen Klassen früher erkannt und angegangen werden. Viele Eltern sind besorgt. Doch bereits der Koalitionsvertrag sah eine Schüler-ID vor, die eine Zuordnung über den Bildungsweg hinweg ermöglichen soll. Was Thüringens Landesdatenschutzbeauftragter Tino Melzer davon hält, lesen Sie im folgenden Beitrag.
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Aufzeichnung des medienpädagogischen Küchentalks vom 12. Mai 2026

Die Talkrunde zum Thema „Intimität im Feed und die Sexualität junger Menschen in digitalen Medien“, die am 12. Mai 2026 vom Museum für Kommunikation Berlin in Kooperation mit der GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) veranstaltet wurde, steht als Aufzeichnung (Dauer: ca. 1:28 Std.) zur Verfügung.
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Darwin Awards – ein Trend unter Kindern und Jugendlichen

Der Beitrag des Elternblogs „Medienzeit” thematisiert den besorgniserregenden Trend, dass riskantes Verhalten und Suizide von Kindern und Jugendlichen auf Plattformen wie TikTok und YouTube als Unterhaltung glorifiziert werden. Er beschreibt die Ursachen und gibt präventive Hinweise für Eltern und Pädagogen.
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klicksafe-Studie zur Darstellung von Babys und Kleinkindern in den sozialen Medien

Eine neue Studie von klicksafe zeigt, wie selbstverständlich Kinder mittlerweile Teil digitaler Öffentlichkeiten geworden sind – und das nicht nur beiläufig, sondern oft als zentraler Bestandteil von Reichweite, Community-Aufbau und Aufmerksamkeit. Damit wächst eine Generation heran, deren digitale Identität häufig schon existiert, bevor die Kinder überhaupt verstehen können, was Öffentlichkeit im Netz bedeutet. Fotos, Videos und intime Alltagsmomente werden dauerhaft gespeichert, weiterverbreitet und von Plattformen verarbeitet. Besonders problematisch ist dabei die Plattformlogik selbst. Inhalte mit Nähe, Emotionalität und familiären Einblicken funktionieren überdurchschnittlich gut. Je persönlicher der Einblick, desto höher oft die Reichweite. Und genau deshalb geraten Kinder zunehmend in einen digitalen Raum, der nicht zu ihrem Schutz, sondern zur Generierung von Aufmerksamkeit gebaut wurde. Das erfordert nicht nur Medienkompetenz von Kindern, sondern auch von Erwachsenen, um Verantwortung gerecht zu werden.
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Handlungsempfehlungen für Family-Influencer:innen

BSI: Tipps für Eltern und Pädagog:innen

Das BSI widmet sich auch dem Thema „Wie Eltern ihre Kinder und Jugendlichen schützen können” zum Thema und gibt Tipps für ein sicheres Aufwachsen im digitalen Zeitalter. Kinder und Jugendliche sind selbstverständlich im Internet unterwegs – zum Lernen, Spielen und Kommunizieren. Jedoch sprechen weniger als die Hälfte der Eltern mit ihrem Kind über dessen Freizeitaktivitäten (47 % bei Eltern von 6- bis 13-Jährigen und 42 % bei Eltern von 14- bis 17-Jährigen). Zu diesem Ergebnis kommt das Fokusthema „Digitaler Familienalltag“ des Cybersicherheitsmonitors. Gleichzeitig wachsen die Risiken durch altersunangemessene Inhalte, Cybergrooming, Datenmissbrauch oder Kostenfallen. Das BSI steuert dazu Hinweise über einfache technische Schutzmaßnahmen bei und gibt Eltern sowie Pädagog:innen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheit im digitalen Alltag.

Auf der Website des BSI finden Sie weitere Informationen.
Jugendschutzeinstellungen einrichten
Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet
Unterrichtsmaterial „Cybersicherheit für 10- bis 14-Jährige“

BfDI: Unterrichtsmaterialien für die Klassen 4 bis 7

Die BfDI setzt das Engagement ihrer Vorgänger zur Sensibilisierung von Kindern fort und bietet nun spezifisches Unterrichtsmaterial für die Klassen 4 bis 7 an. Die in Kooperation mit dem Carlsen Verlag entwickelten Materialien basieren auf den beliebten Pixi-Büchern und behandeln auf kindgerechte Weise zentrale Themen wie persönliche Daten, Privatsphäre und Cybermobbing. Die Reihe ist vielseitig im Unterricht einsetzbar und bietet Lehrkräften Arbeitsblätter sowie didaktische Hinweise, die sowohl digital als auch in gedruckter Form verwendet werden können.
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Die Universität Graz hat einen ethischen und rechtlichen Leitfaden für den Einsatz von KI in der Bildung erstellt.

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „EducationalAI“ hat die Universität Graz einen Leitfaden erstellt, der die relevanten rechtlichen und ethischen Aspekte des KI-Einsatzes in der Bildung zusammenfasst. Der „Ethische und rechtliche Leitfaden“ richtet sich an Lehrende und Führungskräfte, die KI im Unterricht oder in Verwaltungsprozessen nutzen oder dies planen. Er bietet ihnen praxisnahe Hinweise für einen verantwortungsvollen Einsatz. Der Leitfaden steht in verschiedenen Sprachen kostenlos zum Download zur Verfügung und enthält wichtige unionsrechtliche Grundlagen.
KI in der Schule: Maria Bertel entwirft rechtlichen Leitfaden für Lehrer:innen
Leitfaden für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Bildung
Leitfaden in verschiedenen Sprachen

FragFINN: Spiel zu Fake News

Nicht alles, was man im Internet findet, ist richtig. Die Webseite zeigt im Lernmodul „Fake News – Auf Spurensuche mit FINN“, wie man Fake News erkennt, warum sie Schaden anrichten können und was sie ausmacht.
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„No Smartphones“ – Jugendliche, die drei Wochen auf das Smartphone verzichteten

In einem Experiment konnten Jugendliche herausfinden, welchen Einfluss drei Wochen ohne Smartphone auf ihr Leben haben. Insgesamt hatten sich 72.000 Jugendliche für das Experiment angemeldet. Knapp 46.000 von ihnen nahmen schließlich an der wissenschaftlichen Begleitforschung teil. Für viele von ihnen bedeuteten die drei Wochen erstmals seit Jahren einen Alltag ohne permanente Benachrichtigungen, Gruppenchats und algorithmisch gefilterte Feeds. Die Ergebnisse zeigen, dass sie weniger unter Schlafproblemen, depressiven Symptomen und problematischer Internetnutzung litten und ein höheres psychisches Wohlbefinden aufwiesen.

Es gibt mehrere Experimente dieser Art. Wenn Sie lieber eine Dokumentation schauen möchten und nichts gegen die RTL+-Mediathek haben, empfehlen wir Ihnen diesen Beitrag (Dauer: ca. 46 Minuten). Darin geht es „nur” um die Schülerinnen und Schüler (SuS) einer Schule. Von allen haben nur 71 SuS teilgenommen. Trotzdem ist die Darstellung eindrücklich. 
Zum Elternblog „Medienzeit“
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